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16. Seminar zur sterreichischen Gegenwartsliteratur

9.-11. November 2007 Nozawa Onsen

Karl-Markus Gauss

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In Deutschland und der Schweiz sind meine letzten Bücher stark unter dem erzählerischen Aspekt besprochen worden, der diese Prosa ja ausmacht. Darum bekomme ich dort preise für Literatur, in Österreich aber für politische Publizistik. Aber schon Karl Kraus haben ja viele für einen überdrehten Journalisten gehalten. Dass man mich jetzt nicht falsch verstehe und sage, jetzt hält sich der Kerl schon für den großen Karl. Meine literarischen Bezugsgrößen sind ganz andere. Und bei den Sterbenden Europäern etwa erhebe ich durchaus den Anspruch, bessere Reiseliteratur zu schreiben als, sagen wir, Bruce Chatwin.

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Der sorgsame Stilist Gauß, ein Meister des geschliffenen Worts, trifft mit schöner Regelmäßigkeit ins Schwarze, man möchte und könnte ihn seitenweise zitieren", schrieb Ulrich Weinzierl in der „Literarischen Weltg &uber Gaußens neues Journal Zu früh, zu spät. &bdIch vermochte die Lektüre keine Minute zu unterbrechen.g

Der sorgsame Stilist Gauß, ein Meister des geschliffenen Worts, trifft mit schöner Regelmäßigkeit ins Schwarze. Man möchte und könnte ihn seitenweise zitiereng, schrieb Ulrich Weinzierl in der „Literarischen Weltg &uuber Gaußf neues Journal Zu früh, zu spät. „Ich vermochte die Lektüre keine Minute zu unterbrechen.g

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Buchveröffentlichungen (Auswahl)

Tinte ist bitter. Literarische Porträts aus Barbaropa (1988); Die Vernichtung Mitteleuropas (1991); Der Mann, der ins Gefrierfach wollte (1999); Die sterbenden Europäer. Unterwegs zu den Sepharden von Sarajevo, Gottscheer Deutschen, Arbëreshe, Sorben und Aromunen (2001); Die Hundeesser von Savinia (2004); Mit mir, ohne mich. Ein Journal (2002); Von nah, von fern. Ein Jahresbuch (2003); Zu früh, zu spät. Zwei Jahre (2006).


Preise

u.a. Manès Sperper-Preis; Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln; Bruno kreisky-Preis für das politische Buch.




Programm (Änderungen vorbehalten)


Freitag, 9.11.2007

18.00h Abendessen

20.00h Karl-Markus Gauß im Gespräch. Eine Vorstellung in Dialogform

21.00h Lesung Gauß


Samstag, 10.11.2007

9.30h Vortrag über Reiseliteratur

10.45h Lesung Gauß

11.30h Vortrag: Die Ränder Europas

12.30h Mittagessen

15.00h Vortrag: Gauß und die Zeitschrift „Literatur und Kritikg

anschließend: Werkstattgespräch mit dem Autor

18.00h Abendessen

20.00h Vortrag: Karl-Markus Gauß und Stefan Zweig


Sonntag, 11.11.2007

9.30h Vortrag: Non-fiction. Von Wirklichkeiten erzählen

10.15h Diskussion über „Die Hundeesser von Saviniag

11.30h Lesung

12.15h Ende des Seminars



Ein Schriftsteller muss schreiben, nicht weil ihn ein dunkler Drang dazu nötigt, sondern weil er nur, indem er schreibt, über die unklaren Dinge Klarheit bekommt - und über die klaren Dinge wieder in heilsame Verwirrung geraten kanng (Karl-Markus Gauß in Mit mir, ohne mich)

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